DFB-Pokal Auslosung: FC Bayern München gegen Hannover 96 das Highlight in Runde zwei

Nach dem ersten Spieltag der 51. Bundesliga-Saison wurde die zweite Runde im DFB-Pokal ausgelost, in der neben 14 Bundesligisten und 13 Mannschaften aus der zweiten Liga auch noch vier Teams aus der dritten Liga sowie Regionalligist SC Wiedenbrück 2000 vertreten sind. Die frisch gebackene Frauen-Europameisterin Lena Goeßling zog die 16 Begegnungen, unter denen ein absolutes Top-Spiel aber nicht zu finden ist.

In einem von nur zwei Bundesliga-Duellen der zweiten Runde, die am 24. und 25. September gespielt wird, empfängt der FC Bayern München Hannover 96. Borussia Dortmund muss derweil als zweiter großer Favorit in der Heimat des Rivalen ran, trifft allerdings in der Allianz Arena auf den TSV 1860 München. Außerdem kommt es zur Neuauflage des Halbfinales des vergangenen Saison zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg. Anders als im April, als Stuttgart die Oberhand behielt und ins Endspiel einzog, genießt diesmal aber der Sportclub Heimrecht.

Ansonsten ist die zweite Runde geprägt von Duellen zwischen erster und zweiter Liga, wobei viele Zweitligisten bei Bundesliga-Klubs ran müssen. Weil Spiele wie VfL Wolfsburg gegen VfR Aalen oder TSG 1899 Hoffenheim gegen Energie Cottbus kaum Zuschauerzuspruch erfahren werden, dürfte die Diskussion darüber, klassenniedrigeren Vereinen und damit auch Klubs aus der 2. Bundesliga, für die die Partie gegen einen Verein aus dem Oberhaus etwas Besonderes ist, generell Heimrecht einzuräumen, in den nächsten Tagen und Wochen wieder Fahrt aufnehmen.

Vier der Duelle zwischen Liga eins und zwei sind immerhin gefühlte Bundesliga-Duelle. So etwa das Gastspiel des 1. FC Köln beim 1. FSV Mainz 05 oder die Begegnung 1. FC Kaiserslautern gegen Hertha BSC, die es vor wenigen Monaten noch im Ligabetrieb der 2. Bundesliga gab. Und auch Eintracht Frankfurt gegen den VfL Bochum ist eine Partie, die von ihrem Klang her gut in die Bundesliga passen würde. Gleiches gilt für die Paarung Arminia Bielefeld gegen Bayer Leverkusen und auch das Spiel Hamburger SV gegen die SpVgg Greuther Fürth gab es erst in der letzten Saison auf erstklassiger Ebene.

Zwei Erstligisten bekommen es mit Vereinen unterhalb der zweiten Liga zu tun. Sp gastiert der FC Augsburg bei Preußen Münster und der FC Schalke 04 reist zum SV Darmstadt 98. Bei Regionalligist Wiedenbrück war man derweil nicht wirklich begeistert, nachdem als Gegner der SV Sandhausen gezogen worden ist.

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Bundesliga: Top-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München im November

Gespannt warteten die Fans der 18 Bundesligisten am 21. Juni auf die Bekanntgabe des Spielplanes für die Saison 2013/14, mit dem schon die ersten Auswärtsfahrten geplant und der Urlaub gelegt werden konnte.

Klar war schon im Vorfeld, dass auch die 51. Bundesliga-Saison wieder mit einem Heimspiel des amtierenden Meisters FC Bayern München und beginnen würde. Offen war nur noch der Gegner, der nun Borussia Mönchengladbach heißt, womit es gleich zum Auftakt zu einem Duell mit großer Tradition zwischen den beiden besten Mannschaften der 70er-Jahre kommt.

Borussia Dortmund, der mutmaßlich größte Herausforderer des Titelverteidigers muss zum Start auswärts ran. Beim FC Augsburg wird der BVB gleich gefordert sein und darf sich nicht wie in der vergangenen Spielzeit Punktverluste gegen sogenannte Kleine leisten. Neben den Bayern und Dortmund werden allenfalls noch Bayer Leverkusen und dem FC Schalke 04 Außenseiterchancen auf den Titel eingeräumt. Beide beginnen die Saison 2013/14 vor heimischem Publikum. Schalke empfängt in der Veltins Arena den Hamburger SV, der nach wenig zufriedenstellenden Jahren endlich wieder Europa in Angriff nehmen will und Leverkusen bekommt es mit dem SC Freiburg zu tun, der es schwer haben dürfte, nach dem Verlust von zahlreichen Leistungsträgern den überraschenden fünften Platz aus dem Vorjahr zu bestätigen.

Auch die beiden Aufsteiger dürfen am 1. Spieltag zu Hause ran. Eintracht Braunschweig, nach 28 Jahren Abwesenheit wieder in der Bundesliga am Ball, trifft in einem Nordduell auf den SV Werder Bremen, der erstmals seit 14 Jahren ohne Trainer Thomas Schaaf in eine Saison startet. Hertha BSC ist derweil nach nur einjähriger Stippvisite in der 2. Bundesliga wieder im Oberhaus vertreten und kreuzt in Runde eins mit der Frankfurter Eintracht die Klingen.

Neben dem 1. Spieltag, dem sicherlich das größte Interesse galt, fragten sich die meisten Fans auch gleich nach dem Termin des ersten Duells der beiden Großmächte des deutschen Fußball Bayern München und Borussia Dortmund. Blättert man den Spielplan etwas nach hinten, wird man schließlich am Wochenende 22. bis 24. November bzw. am 13. Spieltag fündig. Dann gastieren die Bayern zunächst im Signal-Iduna-Park in Dortmund. Das Rückspiel in der Allianz Arena findet folglich in einer ganz heißen Phase am 30. Spieltag statt und könnte dann womöglich mit Blick auf die Meisterschaft schon vorentscheidend sein.

 

Der Ligaspielplan wird am 21. Juni veröffentlicht

Am 21. Juni 2013 ist es endlich soweit und der Tag, auf den die Fußball Fans in ganz Deutschland gewartet haben, ist gekommen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wird an diesem Tag den neuen Ligaspielplan für die 1. Bundesliga veröffentlichen. Interessant ist der Termin aber auch für die Fans der Mannschaften aus der zweiten Bundesliga, denn auch sie erhalten ihren Ligaspielplan und erfahren auf diese Weise so, wann ihr Lieblingsteam gegen wen spielen muss. Dabei kommt es erstmals zu einem ganz besonderen Event.

Reine Veröffentlichung im Internet

In der Vergangenheit war die Veröffentlichung der neuen Ligaspielpläne zumeist ein Presse Event, von dem sich die Fans ausgeschlossen gefühlt hatten. Obwohl sie dem Tag mit so viel Spannung entgegenfieberten, konnten sie nicht dabei sein, als die Entscheidungen verkündet worden sind. In diesem Jahr ist es erstmals anders: Die Veröffentlichung findet exklusiv im Internet auf der Seite der Bundesliga statt. Sie ist natürlich kostenfrei zu verfolgen. Jeder Fan kann also dabei sein und erfahren, mit wem sich sein Team wann messen muss. Die Übertragung über diesen besonderen Bundesliga Livestream beginnt am 21. Juni um 12 Uhr. Nachdem die Präsentation beendet ist, müssen die Fans auch nicht lange warten, um sich noch einmal in Ruhe einen Überblick verschaffen zu können, denn sofort danach werden die Spielpläne zum Download bereitgestellt. Man kann sie also kostenfrei auf der Seite der Bundesliga herunterladen und mit viel Zeit und Muße sich noch einmal zu Gemüte führen.

Was steht vom Ligaspielplan schon fest?

Ein bisschen von dem, was die Fußball Fans in Deutschland von der Präsentation vom Ligaspielplan am 21. Juni ab 12 Uhr erwarten dürfte, steht allerdings schon jetzt fest. Das erste Bundesliga Wochenende geht vom 9. August bis zum 11. August. Eröffnet wird die Saison traditionell mit einem Auftritt des deutschen Meisters. Der FC Bayern München hat also Freitag Abend (9. August) um 20 Uhr ein Heimspiel in der Allianz Arena. Mit Spannung darf man erwarten, auf den der Triple Gewinner treffen wird. Wir erfahren es am 21. Juni. Leute, die gerne tippen oder richtige Wetten abschließen, dürfen diesen Termin auf keinen Fall verpassen, denn er bildet die Grundlage für alle folgenden Aktionen.

Der neue Ligaspielplan beginnt mit dem Telekom-Cup

Wer schon jetzt die kommende Bundesliga-Saison 2013/2014 kaum erwarten kann, für den gibt es bereits jetzt einige Teaser, was auf sie zukommt, denn die DFL hat die ersten Informationsfetzen zum neuen Ligaspielplan für die Spielzeit nach dem Sommer bekanntgegeben. Ganz oben auf der Liste steht demnach der Telekom-Cup, der im letzten Jahr noch nicht eine derartige Würdigung hatte finden können. Der Cup wird am 20. sowie am 21. Juli unter der offiziellen Bezeichnung Liga Total Telekom Cup im Borussia Park – also dem Stadion von Borussia Mönchengladbach – ausgetragen. Neben dem Gastgeber ist auch der FC Bayern München am Start, gleiches gilt für Borussia Dortmund sowie für den Hamburger SV. Für Spannung bei diesem ersten Highlight auf dem Ligaspielplan dürfte also ausreichend gesorgt sein, denn garantiert ist hier schon wieder eine Neuauflage des Champions League Finals zu sehen. Bayern und der BVB treffen am 20. Juli um 18Uhr30 aufeinander.

Eine neue Saison ohne Herbstmeister?

Das Champions League Finale stellt den Ligaspielplan übrigens auch noch vor eine andere Herausforderung. Denn möglicherweise wird es im Winter keinen Herbstmeister geben. Der Champions League Sieger tritt nämlich als Europa-Vertreter bei der Klub-WM in Marokko an. Entweder der BVB oder aber der FC Bayern werden aus diesem Grund den 17. Spieltag der Liga verpassen. Und es ist nicht gänzlich unrealistisch, dass eines der beiden Teams dann eigentlich den Herbstmeister-Titel feiern könnte.

Super-Cup ebenfalls problematisch

Strapaziert wird der Ligaspielplan der Bundesliga aber auch dadurch, dass eines der beiden Teams am Freitag, den 30. August in Monte Carlo zum Super-Cup antritt, um dort gegen den Gewinner der Europa League zu spielen. Prinzipiell wäre dies nicht weiter wild, wenn nicht an diesem Tag eigentlich auch schon der vierte Spieltag der Bundesliga beginnen würde. Es könnte also passieren, dass entweder Bayern oder der BVB nur 48 Stunden Pause zwischen den Partien haben werden. Beide Mannschaften ließen schon erkennen, wie wenig sie diese Aussicht begeistert. Was die Frage des Ligaspielplans angeht, dürfte es also eine ausgesprochen spannende Saison werden, denn die Planer der DFL haben es mit Herausforderungen zu tun, die sie in dieser Form noch nicht kannten.

Wie wird der Ligaspielplan erstellt?

Es ist der Moment, wo bei den meisten Fußballfans zum ersten Mal die Vorfreude auf die neue Saison aufkommt. Der  Ligaspielplan erscheint und zeigt an, wann das eigene Team gegen wen spielt. Endlich weiß man, wann es zu den Derbys kommt, wann man sich gegen den Meister beweisen muss und wann es zum Duell gegen die Aufsteiger kommt. Immer wieder gibt es jedoch die Frage, wie eigentlich der Ligaspielplan erstellt wird? Wieso spielen einige Mannschaften anderen nach (treffen immer eine Woche später auf den gleichen Gegner) und wieso andere nicht?

Wieso wird am Wochenende gespielt?

Eine der häufigsten Fragen rund um den Ligaspielplan lautet: Wieso spielt die Liga eigentlich immer am Wochenende? Die englischen Wochen beweisen doch, dass es organisatorisch auch unter der Woche möglich wäre. Als die Entscheidung getroffen wurde, war die Champions League noch nicht derart umfangreich wie inzwischen. Es ist ein Tribut an die Fans. Diese arbeiten und haben am Wochenende frei. Damit sie ins Stadion kommen können, sieht der Ligaspielplan fast ausschließlich die Wochenenden als Termine vor.

Warum spielen Teams einander nach?

Neun Teams starten in jede Saison mit einem Heimspiel. Und weitere neun Teams logischerweise mit einer Auswärtspartie. Im Idealfall ist der Ligaspielplan so ausgerichtet, dass sich die Heim- und Auswärtsteams immer abwechseln. Dies ist logischerweise nicht möglich, da die Heimmannschaften ja auch gegeneinander spielen müssen – ebenso wie die Auswärtsteams. Darum sind sogenannte Rotationen vorgesehen: Wenn zwei Teams einander nach spielen, handelt es sich stets um zwei Mannschaften, die zu Saisonbeginn als Heim- und als Auswärtsteam begonnen haben. Diese Rotationen lassen sich nicht vollständig durchhalten, bieten aber die Basis für den Ligaspielplan.

Wer bestimmt den Ligaspielplan?

Oft wird angenommen, der Ligaspielplan wird vom Verband oder der Liga bestimmt. Dies ist jedoch nur in Teilen richtig. Tatsächlich kaufen die TV-Anstalten ein Modell ab und bestimmen zumindest so, wann am Wochenende wie viele Spiele sind. Die tatsächlichen Partien können sich allerdings nicht entscheiden. Denn durch Stadionbelegungen, internationale Wettbewerbe und Wetterchaos kann es immer wieder zu Situationen kommen, durch die Spiele schnell hin- und hergeschoben werden müssen.